Berufsfachschule Metall - Vermittlungen über allen Erwartungen

 

Positive Zwischenbilanz für die Berufsfachschule Metall in Wiesau

Eine positive Bilanz kann die Berufssfachschule Metall in Wiesau in ihrem dritten Jahr bereits vor Ablauf des Schuljahres ziehen. Für 13 Schüler konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt eine Ausbildungsstelle gefunden werden, weitere Ausbildungsverhältnisse stehen kurz vor dem Abschluss.
Die an der Staatlichen Berufsschule Wiesau angesiedelte Berufsfachschule für Metalltechnik in Wirtschaftskooperation kann ihre Erfolge weiter fortsetzen. „Auch dieses Schuljahr der Berufsfachschule Metall verläuft äußerst erfolgreich“, berichtet Wolfgang Prebeck, der Leiter der Berufsfachschule. „13 Schüler haben bereits einen Ausbildungsvertrag unterschrieben, weitere stehen kurz vor der Vermittlung“, zieht Prebeck Bilanz.
Den Schülern wird im Vollzeitunterricht für die Dauer eines Jahres an der Schule Theorie und vom Kooperationspartner bfz Weiden die Praxis vermittelt. Der Praxisunterricht ist in zwei Gruppen geteilt, eine wird in den Werkstätten der Berufsschule unterrichtet, die zweite Gruppe bei Kolping in Tirschenreuth.
 
Mehrwöchige Praktika über das Schuljahr verteilt, geben den Schülern die Möglichkeit, direkt in den Betrieben praktische Erfahrungen zu sammeln und einen tieferen Einblick in die Betriebsabläufe zu bekommen. Dadurch konnte wieder eine große Anzahl von Schülern direkt aus den Praktika heraus an die entsprechenden Betriebe vermittelt werden.
Wie bereits in den letzten Jahren, können sich die Schüler auch in diesem Schuljahr, neben der Grundbildung in der Metalltechnik, Zusatzqualifikationen in den Bereichen CAD, Schweißen und Pneumatik erwerben.
Finanziert wird diese Maßnahme mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).
Für einige Jugendliche, die nach der Hauptschule keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, hat sich der Besuch der Berufsfachschule auf jeden Fall gelohnt.

Ebenfalls zufrieden zeigt sich Markus Wiederer, der Ausbilder vom bfz Weiden, der in engem Kontakt zu den Praktikums- und Ausbildungsbetrieben steht. „Wir werden noch weitere Schüler bis zum Schuljahresende vermitteln können“, meint Wiederer und zeigt sich sehr optimistisch.

Hoffnung bleibt bestehen
Für das nächste Schuljahr sind bereits mehrere Anmeldungen eingegangen, was darauf schließen lässt, dass wieder viele Schulabgänger keine Lehrstelle finden können. Auffällig ist der hohe Anteil an Realschulabgängern unter den Bewerbern, die neben den Hauptschulabgängern ebenfalls zunehmend Probleme haben, eine Ausbildungsstelle für sich zu finden.
Aber nach diesem Jahr bleibt die Hoffnung, im nächsten Schuljahr wieder viele Schüler in ein Ausbildungsverhältnis vermitteln zu können.

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