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Besuch
von Donnerstag, 23.02.2006 |
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Die Ehrengäste Auf Einladung des örtlichen Landtagsabgeordneten der CSU, Herbert Rubenbauer, besuchte Kultusminister Siegfried Schneider neben anderen Schulen des Landkreises auch die Staatliche Berufsschule Wiesau. Weitere Gäste waren Landrat Karl Haberkorn, Bezirksrat Ludwig Spreitzer sowie der Bürgermeister des Marktes Wiesau, Toni Dutz.
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Gastronomie schafft das Ambiente Anlässlich dieses Besuches waren die gesamte Schulleitung, Abteilungsleiter und Fachbetreuer sowie weitere interessierte Kollegen in das Lehrrestaurant der Berufsschule eingeladen. Die Berufsfachschule für Gastronomie hatte wieder gekonnt für das richtige Ambiente gesorgt.
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Begrüßung Zu Beginn begrüßte der Leiter der Berufsschule Wiesau, Oberstudiendirektor Heinz Härtl, die Gäste und stellte dem Minister seine Schule vor. Er hob besonders die Vielzahl der Berufsfachschulen hervor, die unter dem Dach der Berufsschule beheimatet sind.
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Die Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement stellt sich vor Ein Meilenstein in der Entwicklung der Staatlichen Berufsschule Wiesau ist die Errichtung der 3-jährigen Staatlichen Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement. Damit soll zusätzlich zu einem Ausbildungsberuf die Fachhochschulreife erworben werden. Eine derartige Schule ist bisher in Deutschland einmalig.Die SchülerInnen (v.l.n.r.) Alexander Meyer, Jenifer Hein, Cora-Lina Hermannsdörfer und Simone Stangl stellen den politischen Gästen mit Hilfe einer Präsentation ihren Ausbildungsgang vor. Dabei umreißen sie die Lerninhalte der Ausbildungszeit von 3 Jahren sowie die Inhalte der 23 Praktikumswochen. |
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Die EDV-Schulen Wiesau - bisherige Entwicklung und künftige Möglichkeiten Der stellvertretende Schulleiter Dr. Hermann Körner stellte die EDV-Schulen Wiesau vor. Er skizzierte den Werdegang der Schule von seinen Anfängen 1983 bis zum Beginn der Verstaatlichung im letzten Jahr. Auch er zeigte die Schwerpunkte der Ausbildung an seiner Schule auf. Neben den Lerninhalten betonte er die praxisbezogene Ausbildung und die hohe Akzeptanz durch die Wirtschaft. Für eine positive Weiterentwicklung der EDV-Schulen wünschen sich die Schüler eine Doppelqualifikation mit dem Erwerb der FH-Reife sowie die Bildung einer 2.Klasse. Die glänzenden Berufsaussichten der Absolventen und die hohen Anmeldezahlen würden dies rechtfertigen.
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Zum guten Schluss Abschließend schilderte der Schulleiter die Teilung der Metallausbildung in IHK und HWK-Berufe als großes Problem für die Auszubildenden im ländlichen Raum. So werden die Lehrlinge aus Betrieben, die der IHK angehören, als Werkzeugmechaniker ausgebildet, während in den HWK-Betrieben die Lehrlinge den Beruf des Feinwerkmechanikers-Werkzeugbau lernen. Beide Berufe haben einen identischen Lehrplan. Die IHK-Schüler aus dem Landkreis Tirschenreuth müssen dazu in Neumarkt die Berufsschule besuchen, obwohl die Schüler der HWK-Berufe weiterhin in Wiesau die Schule besuchen können. Auch Landrat Karl Haberkorn schaltete sich in die Diskussion ein und bemängelte, dass Ausbildungsplätze nicht besetzt werden, da sich Betriebe aufgrund dieser Aufsplitterung aus der Ausbildung zurückziehen. Minister Schneider verwies abschließend auf bundeseinheitlich geltende Ausbildungsordnungen, die den Ländern nur wenig Spielraum lassen. |