Schalung – nur ein paar Bretter oder mehr ?

Regionalschulung zum Thema Schalung an der Sprengelschule für Betonbauer in Wiesau

Die Wiesauer Berufsschule hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum technologischen Mittelpunkt der Stahlbetontechnik entwickelt. Neben der fast bundesweiten Beschulung der Verfahrens- und Aufbereitungsmechaniker in den Fachgruppen Transportbeton und vorgefertigte Betonteile werden in Wiesau auch die Betonbauerlehrlinge aus den Regierungsbezirken Oberpfalz und Niederbayern ausgebildet. Deshalb lag es nahe, eine Regionalfortbildung für Berufsschullehrer aus dem Bausektor zum Thema Schalung an der Wiesauer Sprengelschule zu veranstalten
Als provokanter Titel war dabei das Thema „Schalung – ein paar Bretter oder mehr ?“ gewählt worden.
Die Teilnehmer, die aus fast allen Oberpfälzer Schulstandorten mit Bau-Klassen nach Wiesau angereist waren, wurden vom Schulleiter, Oberstudiendirektor Heinz Härtl und vom Fachmitarbeiter der Regierung der Oberpfalz, Studiendirektor Josef Weilhammer begrüßt.

Beim ersten Tagesordnungspunkt wurde die Firma PERI, einer der größten Schalungshersteller der Welt und bereits langjähriger Sponsor der Wiesauer Berufsschule, von Dipl.-Ing. Thomas Schauber vorgestellt. Er hatte das CAD-Programm ELPOS auf den Schulrechnern installiert und erstellte anschließend mit den Teilnehmern eine komplette Schalungsplanung.

Nach dem Mittagessen, das von den Schülern der Berufsfachsschule für Gastronomie vorzüglich zubereitet worden war, referierte Klaus Dreiseitel von der Firma Grace über die Wirkungsweise von Trennmitteln auf saugenden Schalungen und die Auswirkungen auf die Oberflächenbehandlung bei Stahlbetonbauteilen

Der dritte Referent Dipl.-Ing. Michael Dorrer von der Terrazzo-Werkstatt Regensburg stellte seine Meisterarbeit im Bereich Betonwerkstein / Terrazzo vor. Dorrer hatte dafür ein Badewannenei aus Beton mit einer Schalendicke von nur 6 cm in mühsamer Kleinarbeit gefertigt. Besonders ging er auf die Probleme bei der Materialauswahl und der Schalungskonstruktion ein. Dieses Meisterstück hat in der Fachwelt besondere Aufmerksamkeit erregt. Es wurde auch auf den diesjährigen „Ulmer Betontagen“ dem Fachpublikum vorgestellt.

Es schloss sich eine Fachdiskussion an, die vom Fachbereichsleiter der Wiesauer Berufsschule, Studiendirektor Hans G. Lauth geleitet wurde. Lauth bedankte sich am Ende der Weiterbildung besonders bei den Referenten und den Firmen für die Unterstützung der Betonausbildung an der Wiesauer Sprengelschule und überreichte den Teilnehmern ihre Fortbildungszertifikate.

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