
Wiesau, 26. Januar 2007
Einen außergewöhnlichen Jahrgang konnte Schulleiter Heinz Härtl
in der Abschlussfeier der Staatlichen Berufsschule Wiesau am Freitag, den
26. Januar verabschieden. Von den insgesamt 112 Entlassschülern hatten
nicht wenige Spitzenleistungen während ihrer Ausbildung erzielt, sodass
es der Schulleitung nicht leicht gefallen war, die Besten herauszufinden
und mit Preisen der Industrie- und Handelskammer, des Landkreises und des
Berufsschulbeirates auszuzeichnen.
Wie an der Berufsschule Wiesau bereits Tradition, wurde die Abschlussfeier
mit einer besinnlichen halben Stunde begonnen, die von Pfarrerin Sonja
Schobel und Pfarrer Reinhard Forster eindrucksvoll gestaltet wurde. Anschließend
lobte Landrat Karl Haberkorn in seinem Grußwort die tollen Leistungen
der Absolventen und Absolventinnen, auf die sie jetzt aufbauen könnten.
Der Dank des Landrats galt neben den Lehrkräften der Berufsschule
auch den Ausbildungsbetrieben, die den jungen Leuten mit einer Ausbildungsstelle
einen qualifizierten Einstieg in das Berufsleben ermöglicht haben.
Dass sich dies auch für die Betriebe auszahle, beweise der sich bereits
jetzt schon abzeichnende Mangel an guten Fachkräften. Wer nicht ausbilde,
dürfe sich über fehlende Fachkräfte nicht beklagen.
Toni Dutz gratulierte allen Entlassschülern sowohl in der Funktion
des Bürgermeisters der Marktgemeinde Wiesau als auch als Berufsschulbeiratsvorsitzender
der Berufsschule zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünschte ihnen – sofern
möglich – einen sicheren Arbeitsplatz in der Region. Es gelte
die Jugendlichen hier zu halten, „... denn auch unsere Betriebe brauchen
qualifiziertes Personal.“
Schulleiter Heinz Härtl knüpfte an die Eingangsworte des Landrates
an und betonte, dass bereits jetzt in einigen Berufssparten wie z.B. dem
Schreinerhandwerk über Facharbeitermangel geklagt werde. Dem könne
nur durch Eigenrekrutierung des Nachwuchses in Form einer qualifizierten
Berufsausbildung begegnet werden. Leider gebe es – so der Schulleiter – immer
noch Jugendliche, die diese Chance nicht sähen und lieber auf eine
Berufsausbildung verzichteten. Dem müsse entgegengewirkt werden, denn
ohne Qualifizierung gäbe es auch kein berufliches Weiterkommen.
Mit sichtlicher Freude wurden dann diejenigen Absolventen aufgerufen, die
aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen eine Ehrung erfuhren.
Den Preis der Industrie- und Handelskammer Regensburg erhielten Cornelia
Kiener (Fachinformatikerin – Anwendungsentwicklung) von der Firma
Klug aus Teunz und Christian Müller (Werkzeugmechaniker – Formentechnik)
von der in Wiesau beheimateten Firma Wiesauplast – beide mit der
Gesamtnote 1,0 im Abschlusszeugnis der Berufsschule.
Preisträger des Landkreises mit einer Gesamtnote von 1,1 wurden Matthias
Michl (Werkzeugmechaniker – Stanz und Umformtechnik) von der Firma
Haidermetall aus Pullenreuth sowie Allexander Oppl (Mechatroniker – PKW-Technik)
vom Autohaus Enslein&Schönberger.
Den Preis des Berufsschulbeirates erhielten Marco Brunner (Metallbauer – Konstruktionstechnik)
von Kassecker GmbH, Tobias Dirscherl (Werkzeugmechaniker – Formentechnik)
von FWE Werkzeugbau aus Eslarn, Roland Dünisch (Konstruktionsmechaniker – Ausrüstungstechnik)
von der Firma Strobel Quarzsand aus Freihung sowie Thomas Kaiser (KFZ-Mechatroniker – Nutzfahrzeugtechnik)
vom Autohaus Schmid&Niederfahrenhorst aus Schwandorf, Christian Kliebhan
(Industriekaufmann) von Kondrauer Mineral- und Heilbrunnen, Christine Lienert
(Bürokauffrau) vom Baufachmarkt Stiftland-Lagerhaus Tirschenreuth,
Andreas Mösbauer (KFZ-Mechatroniker – Nutzfahrzeugtechnik) von
der Firma Anton Steininger aus Neunburg vorm Wald und Thomas Roth (Werkzeugmechaniker – Formentechnik)
von FWE Werkzeugbau aus Eslarn.
Erich Porsch, StD
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